Wichtiges für Sie im Überblick

Lehrgangstermin: 06.11.2017 – 10.11.2017
Lehrgangsdauer: 40 Stunden
Lehrgangszeiten: 09.00 Uhr bis 16.15 Uhr
Ort: Berliner Hygiene Fachschule, Berlin
Lehrgangskosten: 485,00 € – umsatzsteuerfrei
im Preis enthalten: Unterlagen, Getränke, Nutzung der Bibliothek und Internet
im Preis nicht enthalten: Übernachtung
Teilnehmerzahl: mindestens 8 / maximal 16
Abschluss: qualifiziertes und bundesweit anerkanntes Zertifikat

Kurzbeschreibung und Chancen


Stationäre Einrichtungen sollen gemäß ihrer länderspezifischen „Verordnungen zur Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen“ Hygienebeauftragte in der Pflege für die einzelnen Funktionsbereiche bestellen. Manifestiert wird diese Forderung durch § 23 Infektionsschutzgesetz (IfSG) und der Empfehlung der RKI-Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO).

Sie werden im Rahmen dieser Weiterbildung dazu befähigt, die fachgerechte Umsetzung von Regelungen und Vorgaben zur Infektionsprävention im eigenen Arbeitsbereich sicherzustellen und als Multiplikator zwischen den Hygienefachkräften und den Mitarbeiter/innen des Arbeitsbereiches zu fungieren. Die Weiterbildung vermittelt die notwendigen Kompetenzen um diese verantwortungsvolle Aufgabe souverän meistern zu können.

Sie sind am Ende des Lehrganges in der Lage im eigenen Arbeitsbereich:

  • die Hygienerisiken zu bewerten,
  • des Hygienemanagement in Abstimmung mit dem Hygieneteam zu planen und durchzuführen,
  • die Relevanz normativer Vorgaben den Kolleg/innen darzulegen und sie bei der Umsetzung der Hygienerichtlinien zu beraten,
  • die Schnittstelle zu den verschiedenen Kommunikationspartnern (HFK, Vorgesetzte, andere Berufsgruppen des multiprofessionellen Teams, inkl. hygienebeauftragter Arzt) verantwortlich zu gestalten.

Die Weiterbildung basiert im Besonderen auf der RKI/KRINKO-Empfehlung „Personelle und organisatorische Voraussetzungen zur Prävention nosokomialer Infektionen“.

Mit Absolvierung dieser Fach-Weiterbildung erlangen Sie Kompetenzen für Ihre Tätigkeit als hygienebeauftragte Pflegekraft, damit die Hygiene in den Funktions- und Risikobereichen durch Maßnahmen aus der Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von Infektionen kontinuierlich verbessert werden kann.

Lerninhalte (auszugsweise)

  • gesetzliche und normative Regelungen zur Krankenhaushygiene,
  • Verantwortungsbereiche und Aufgaben der Hygienebeauftragten,
  • Mikrobiologische und epidemiologische Grundlagen,
  • Hygienemaßnahmen beim Umgang mit infektiösen Patienten,
  • Verfahrensweisen zur Prävention von nosokomialen Infektionen,
  • Hygieneanforderungen in verschiedenen Funktions- und Risikobereichen,
  • Hygienemaßnahmen bei übertragbaren Krankheiten und Isolierungsmaßnahmen,
  • Ausbruchsmanagement und Maßnahmen,
  • Grundlagen der Hygienetechnik.

  • Arbeitsbereiche kritisch bewerten: (Praktische Arbeiten)

  • Gemeinsame und einzelne Hygienebegehungen eines Pflegebereiches im Hygiene-Trainingszentrum,
  • Erstellung von Hygienebegehungsberichten und Umsetzung notwendiger Hygienemaßnahmen,
  • Anschließend: gemeinsame Diskussion, ggfs. Hinweise auf notwendige Maßnahmen.

Der praxisorientierte Lehrgang startet mit einem eintägigen Grundlagenseminar und endet mit einer schriftlichen Prüfung. Schwerpunkte der Weiterbildung sind die Auseinandersetzung mit der neuen Aufgabe, die Reflexion von Routinen und das Training neuer Strategien und Techniken in Bezug auf eigenes Hygieneverhalten sowie die Beratung der Kolleg/-innen.

Weiterhin werden Fragen zu aktuellen Themen aus Ihrer Berufspraxis beantwortet und im Hygiene-Trainingszentrum behandelt.

Die tägliche Teilnahme an den Präsenzveranstaltungen ist verpflichtend und berechtigt zur Erlangung des Abschlusszertifikats. Die Weiterbildung findet an der Berliner Hygiene Fachschule jeweils von 09:00 Uhr bis 16:15 Uhr statt.

Zugangssvoraussetzungen:

  • abgeschlossene Ausbildung zur Gesundheits- oder Kranken-/Kinderkrankenpflegerin mit Berufserfahrung oder zur medizinischen Fachangestellten mit Berufserfahrung im Klinikbereich und Empfehlungsschreiben des Arbeitgebers.
  • staatliche Anerkennung in einem anderen Beruf des Gesundheitswesens (MTA, PTA etc.) mit mehrjähriger
    Berufserfahrung und Empfehlungsschreiben des Arbeitgebers.