Wichtiges für Sie im Überblick

Termin: 09.11.2020 + 10.11.2020
Zeiten: 1. Tag     09:00 Uhr – 16:15 Uhr
2. Tag     09.00 Uhr – 12.15 Uhr
Preis: 280,00 € – umsatzsteuerfrei
Förderung: möglich
im Preis enthalten: Unterlagen, Getränke, Internet
im Preis nicht enthalten: Übernachtung
Teilnehmerzahl: mindestens 8 / maximal 16
Abschluss: qualifizierte Fortbildungsbescheinigung

Kurzbeschreibung und Chancen


Über die weltweite Corona-Pandemie, die weiterhin gravierende Auswirkungen auf die Handlungsfähigkeit von Altenpflegeeinrichtungen besitzt, wird viel diskutiert und zitiert. Nicht nur die aktuelle Pandemie, sondern auch künftige pandemische Ereignisse, können zu ernsthaften Problemen mit einem hohen innerbetrieblichen Aufwand führen. Das zeigt, wie wichtig eine sorgfältige Nachbereitung über das Jetzige und professionelle Vorbereitung auf das Kommende wird.

Die aktuelle Situation verändert auch die betrieblichen Arbeitsschutzanforderungen in der Altenpflege. Hygieneregeln und Schutzmaßnahmen zur Unterbrechung von Infektionsketten besitzen (nicht erst seit der Corona-Pandemie) höchste Priorität. Für den Schutz der Beschäftigten und Bewohner hat dabei der Sicherheitsbeauftragte gemäß SGB VII § 22 nicht nur eine unterstützende Funktion, sondern eine zentrale Rolle.

Durch die neue SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) liegt nun seit dem 20.08.2020 eine rechtsverbindliche Corona-Arbeitsschutzregel vor, die eine Ergänzung zum Arbeitsschutzgesetz darstellt. Die BMAS-Arbeitsschutzregel konkretisiert für den gemäß § 5 Infektionsschutzgesetz festgestellten Zeitraum der epidemischen Lage von nationaler Tragweite die zusätzlichen Anforderungen an den Arbeitsschutz, auch in der Altenpflege.


Unsere fachspezifische Fortbildung für Sicherheitsbeauftragte in der Altenpflege wird u.a. grundlegende Zusammenhänge zur Hygiene und dem Infektionsschutz, besondere Gefährdungen und Belastungen der Beschäftigten durch den SARS-CoV-Virus sowie erforderliche Schutzmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie vermitteln. In diesem Zusammenhang wird auch ein paralleler Ausblick zur jährlichen Influenza-Epidemie (saisonale Grippewelle) gegeben. Besonders beachtet werden Infektionsrisiken und Schutzmaßnahmen beim Umgang mit Bewohnern, die aufgrund des Betriebs in ständiger Wechselwirkung mit den Beschäftigten stehen.


INHALTE (auszugsweise)

  • Grundlegende Zusammenhänge zur Hygiene und dem Infektionsschutz in der Altenpflege;
  • Rechtsgrundlagen mit Schwerpunkt: “Corona-Verordnungen” der Länder und aktuelle Hinweise der Gesundheitsbehörde zur Umsetzung in Pflegeeinrichtungen;
  • BMAS SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel und Umsetzungshilfen, wie z.B.: Arbeitsmedizinischen Empfehlung „Umgang mit aufgrund des SARS-CoV-2-Epidemie besonders schutzbedürftigen Beschäftigten“ und neue BAuA-Empfehlung „Infektionsschutzgerechtes Lüften – Hinweise und Maßnahmen in Zeiten der SARS-CoV-2-Epidemie“
  • Aktuelle Handlungshilfen der Unfallversicherungsträger (BGW, Unfallkasse) zu SARS-CoV-2-Schutzmaßnahmen für Beschäftigte in der Altenpflege;
  • Mitwirkung des Sicherheitsbeauftragten bei der Durchführung und Aktualisierung der „Corona-Gefährdungsbeurteilung“;
  • Mitarbeit des Sicherheitsbeauftragten bei der Umsetzung von Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen;
  • Einbindung des Sicherheitsbeauftragten in künftige und wirksame “Impfkampagnen” für Beschäftigte;
  • Strategien zur Krisenkommunikation für Sicherheitsbeauftragte unter Berücksichtigung pandemischer Ereignisse;

Teilnehmerkreis
  • Sicherheitsbeauftragte in der Altenpflege

Hinweise

Diese Fortbildung ist branchenspezifisch auf die Altenpflege (ambulant und stationär)
ausgerichtet und dient auch als Fortbildung gemäß § 20 DGUV Vorschrift 1.