Wichtiges für Sie im Überblick

Termin: 04.05.2020 – 06.05.2020
Zeiten: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr
Preis: 525,00 € – umsatzsteuerfrei
Förderung: möglich
im Preis enthalten: Unterlagen, Getränke, Internet
im Preis nicht enthalten: Übernachtung
Teilnehmerzahl: mindestens 8 / maximal 16
Abschluss: qualifiziertes und bundesweit anerkanntes Zertifikat

Kurzbeschreibung und Chancen


„Gesund aufwachsen“ und „Gesund leben und arbeiten“ sind grundlegende gesellschaftliche und betriebliche Präventionsziele. Aktuell sind immer noch Psychische Krankheiten und Muskel-Skelett-Erkrankungen wesentliche Gründe für Arbeitsunfähigkeit und Frühverrentung. Daher haben die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) und die Nationale Präventionskonferenz (NPK) mit Blick auf eine gesunde Lebens- und Arbeitswelt zwei gemeinsame Ziele formuliert:

  • Schutz und Stärkung der psychischen Gesundheit
  • Schutz und Stärkung des Muskel-Skelett-Systems.

Diese beiden Ziele gelten neben der Infektionsprävention auch für Beschäftigte in ambulante und stationäre medizinische Einrichtungen sowie bei Pflegediensten. Um eine bessere Patientenversorgung zu gewährleisten und um den Fachkräftemangel in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen entgegen zu wirken sind der Erhalt und die Förderung der Gesundheit der Beschäftigten ein besonderes Anliegen.

Während unserer 3-tägigen Weiterbildung erlernen Sie, als künftige Gesundheitsbeauftragte, die wesentlichen Elemente eines Gesundheitsmanagementsystems (GM) kennen, z. B.:

  • “Gesund Führen” und “Gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung”
  • Unterstützung der Beschäftigten zum „Gesundheitsförderlichen Arbeits- und Lebensstil“ durch individuelle Maßnahmen zur Stressprävention, Ernährung, Bewegung, gesunder Schlaf, Suchtprävention, etc.
  • Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) als gesetzliche Pflicht des Arbeitgebers.

Sie erhalten umfangreiche Arbeitsmaterialien und weiterführende Informationen zur Planung, Umsetzung und Weiterentwicklung eines ganzheitlichen Gesundheitsmanagementsystems in ihrer Einrichtung.


INHALTE (auszugsweise)

  • Rechtliche Rahmenbedingungen, Gesetze und Regelwerke
  • Warum „Gesundheitsmanagement“ und nicht „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ (BGM)
  • Gesundheitsmanagement – Teil des Arbeitsschutz- und Hygienemanagements
  • Erstellen von Gefährdungsbeurteilungen psychische und physische Belastung
  • Arbeitsunfähigkeitsanalysen als Inputdaten
  • Planung, Aufbau und Umsetzung eines Gesundheitsmanagementsystems
  • Aufgaben und Befugnisse der Gesundheitsbeauftragten
  • Evaluation und kontinuierliche Weiterentwicklung des nachhaltigen Gesundheitsmanagementsystems
  • Kommunikationslösungen und Beratungskompetenzen
  • Praktische Übungen einschließlich Coaching und Analyse
  • Erfahrungsaustausch der Seminarteilnehmer und Aufbau von Netzwerken

Teilnehmerkreis aus Gesundheitseinrichtungen
  • Arbeitgeber und Führungskräfte
  • Beauftragte für Arbeitsschutz
  • Hygienebeauftragte
  • Interessenvertreter
  • Qualitäts- und/oder Praxismanager
  • sonstige Managementexperten
Hinweise

Dieser Zertifikatslehrgang ist auf medizinische und pflegerische Einrichtungen ausgerichtet.