Wichtiges für Sie im Überblick

Seminartermin: nächster Termin in Kürze
Seminardauer: 4 Stunden
Zeiten: 09:00 Uhr – 13:00 Uhr
Preis: 80,00 €
Prüfungsgebühr: entfällt
im Preis enthalten: Unterlagen, Getränke, Nutzung der Bibliothek und Internet
im Preis nicht enthalten: Übernachtung
Teilnehmerzahl: mindestens 8 / maximal 18
Abschluss: bundesweit anerkanntes Fortbildungsbescheinigung

Kurzbeschreibung und Chancen


Schwerstpflegebedürftige Patienten sind überdurchschnittlich häufig mit multiresistenten Erregern kolonisiert oder infiziert. Langzeitbeatmete Patienten in Wohngemeinschaften sind aufgrund ihrer Abwehrlage, zahlreicher Devices (Beatmung, Katheter, Ernährungssonden) und des hohen Pflegebedarfs besonders anfällig für nosokomiale Infektionen. Aufgrund der Betreuung in der Gemeinschaft besteht ein hohes Risiko, das Erreger von einem auf den anderen Bewohner übertragen werden.

Die grundlegenden Hygienerichtlinien und infektionshygienischen Präventionsmaßnahmen müssen in jeder außerklinischen Intensivpflege Beachtung finden. Für die ambulanten Pflegedienste besteht u. a. die Verpflichtung einen Hygieneplan zu erstellen. Die auf die besonderen Erfordernisse Schwerstpflegebedürftiger in einer Wohngemeinschaft vorhandenen wenigen Vorlagen führen nicht selten zur Verunsicherung von Beschäftigten in der außerklinischen Intensivpflege.

Da ambulante Pflegedienste „normalerweise“ Einzelpersonen in der Häuslichkeit betreuen, sind Hygienemaßnahmen in den Musterplänen auf diese Pflege ausgerichtet und müssen zwangsläufig an die Bedingungen für die außerklinische Intensivpflege angepasst werden.

In unserem Hygiene-Seminar betrachten wir mit Ihnen gemeinsam den hygienischen Umgang mit Medizinprodukten, Absaugung, Beatmung, Trachealkanülen, Sauerstoffgabe sowie den Umgang mit PEG. Weiterhin werden wir Ihnen risikoadaptierte Verhaltensweisen, als Präventionsmaßnahmen für Klienten und Personal, vermitteln.


Seminarinhalte:

  • Hygiene bei der Versorgung, z.B. offene ./. geschlossene Absaugung, enterale Ernährung (PEG), Umgang mit Kathetern
  • Umgebungskontamination durch kolonisierte Patienten
  • Infektion mit MRE – Risiken für Personal und Patienten
  • risikoadaptierte Verhaltensweisen im Umgang mit Patienten